Saturday, 28. january 2012 6 28 /01 /Jan. /2012 06:20

Vor 20 Jahren
28.01.92    Dienstag
Erste und letzte Stunde frei. Trotzdem früh aufgestanden. Geduscht. Liedtexte geschrieben für Abschlußfeier. Kamera fertiggemacht. Abends „Wir Deutschen X“ nochmal (auf 1 Plus) aufgenommen.

Vor 10 Jahren
28.01.02 Montag
Auch heute früh wieder länger gepennt als vorgesehen. Irgendwie weiß ich nicht ganz so recht, wofür der restliche Morgen draufging. Den Mittag habe ich im Wesentlichen genutzt, um eine „neue“ (2D)Zeichnung für das Gesellenstück anzufangen - einschließlich gröberer Details. Das hat doch recht lange gedauert, sodaß ich doch noch nicht fertig war, als ich dann zum HNO gefahren bin. Innenohruntersuchung. Obwohl mir nach dem Lufteinblasen ins rechte Ohr (besonders nach der Warmluft) doch etwas schummrig wurde (ich hatte jenes Gefühl, als würde ich in einem Strudel treiben), was auf einen Schaden am Mittelohr(?) hindeutet, lautete das Fazit der Untersuchung: nichts Besorgniserregendes. Zumindest hat er mir keine Medikamente verschrieben, weil das „mit Kanonen auf Spatzen“ geschossen wäre - die Nebenwirkungen würden die Vorteile allemal zunichte machen. In der letzten halben Stunde vor der Schule mal etwas in „Julius Cäsar“ reingelesen - ich habe für unsere Projektwoche „Theater“ meine halbe Bücherei umgeräumt und -geworfen; gebrauchen konnten wir allerdings nichts davon. Aber Theater haben wir gehabt heute abend - mehr als genug. Ich weiß nicht ganz, mit welcher Erwartung ich in die Sache reingegangen bin - zu Anfang haben wir ja regelrecht die Katze im Sack gkauft, weil wir (Bernd & ich) gar nicht wußten, was überhaupt vorgesehen war, Mathe und „Seife“ aber alles andere als ansprechend klangen. Ich habe mir heute abend allerdings gewünscht, ich hätte doch lieber eines dieser Themen belegt! Die Krönung des Abends war, daß ich tierisch mit Maria in die Wolle geraten bin, über die selbstherrliche Art, mit der sie -im Einklang mit ihren beiden Banknachbarinnen- die Leitung an sich gerissen hat. Im Prinzip haben drei Leute entschieden, was gemacht wird und der Rest hat eben mehr oder weniger überzeugt versucht mitzuziehen. Ich konnte zwar leider auch nicht gerade allzuviel an Ideen beisteuern, aber gerade deshalb war ich nicht unbedingt glücklich mit der Art, wie Maria die Entscheidung dann vom Zaun gebrochen hat. Naja, südländisches Temperament. Ich werde, wie die anderen, die ihren Part zugeteilt bekamen, eben versuchen, das Beste draus zu machen. Zuhause kam sofort Conny anmarschiert, hat noch drei Runden Dame mit mir gespielt, während Lara den Aufstand probte, ist dann aber, weil Tanja „mal wieder schlecht gelaunt“ war, wieder früh zum Aufräumen runter. Wenn ich das richtig mitgekriegt habe (Conny hat es erzählt), ist Astrid Lindgren letzte Nacht gestorben. Hoffen wir, daß sie mit „Pippi Langstrumpf“ und den „Brüder Löwenherz“ in den Köpfen und Herzen auch künftiger Generationen trotzdem weiterlebt. Als sicher erscheint mir das leider nicht; die „5 Freunde“ von Blyton sind vielen Kindern heute schon kein Begriff mehr.

Mit Fantasie gegen die Angst
Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren ist tot
Astrid Lindgren saß gerade mit Freunden auf dem Balkon ihres Sommerhäuschens am Ostsee-Hafen von Furusund, als ein historischer Ausflugsdampfer volle Fahrt voraus die Kaimauer rammte und sich  noch ein Stück bis zum Haus der Autorin schob. Die große alte Dame der Kinderliteratur soll - so meldeten es die Agenturen im vergangenen Sommer - ganz gelassen gewesen sein. Lindgren, damals schon fast blind, mag die Szene zwar nicht mehr gut gesehen haben, doch sie hätte sie sich gut und gerne fürt ein Buch ausdenken können. So krachend wie dieser Dampfer könnte auch Kapitän Langstrumpfs Piratenschiff „Hoppetosse“ vor Pippis „Villa Kunterbunt“ an Land rauschen. Manchmal ist das Leben fast so fantastisch wie ein Roman von Astrid Lindgren, deshalb passt diese Anekdote so gut zu ihrem Werk. Eine hübsche Schlusspointe eines langen Lebens: Am Montagmittag ist Astrid Lindgren im Alter von 94 Jahren nach langer Krankheit in ihrer Stockholmer Wohnung „sanft eingeschlafen“, wie ihre Tochter Karin Nyman mitteilte. Lindgren hinterläßt der Welt ein kinderliterarisches Euvre von mehr als 70 Titeln, über 50mal verfilmt, übersetzt in über 60 Sprachen, verbreitet in gut 130 Millionen Exemplaren, davon rund 25 Millionen Bände auf Deutsch. Der Oetinger-Verlag verdankt seinen Erfolg vor allem ihren Werken. Fünf Jahrzehnte arbeitete Lindgren als Literatin für kleine Leser. Angefangen mit dem Schreiben hat die Tochter einer südschwedischen Bauernfamilie erst mit 37, als sie selbst schon Mutter war. Als sie krank im Bett lag, notierte sie ihre Erzählungen für ihre beiden Kinder. Die Geschichte von der rotzopfigen Super-Göre „Pippi Langstrumpf“ (1944) war zunächst ein Geburtstagsgeschenk für ihre damals zehnjährige Tochter. Doch aus deren Kinderzimmer zog „Pippi“ schnell hinaus in die Welt. Von nun an schrieb Lindgren bis Anfang der Neunziger für junge Leser, was ihr unter anderem den Friedenspreis des deutschen Buchhandels (1978) und den Alternativen Nobelpreis (1994) eintrug. Legendär war aber auch ihr Einsatz für den Tierschutz und ihr Kampf gegen die schwedische Steuergesetzgebung.
Viele ihrer Werke sind längst literarische Klassiker. Dazu gehören die Lausbubengeschichten um Michel aus Lönneberga, die heiteren Idyllen der „Kinder aus Bullerbü“, Detektivromane um „Kalle Blomquist“, aber auch romantisierende Mädchenbücher und Märchen. Auf dem Lande leben Lindgrens kleine Helden als glückliche Kinder, die Stadt hingegen erscheint in ihren Geschichten als bedrückener Ort. Es sind meist einsame Buben, denen plötzlich ein dicker fliegender „Herr Karlsson vom Dach“ mit einem Propeller auf dem Rücken zufliegt, die einen Wichtel unter dem Bett oder einen Geist in der Flasche finden - so wie jener Waisenbub Mio, den es fortträgt aus Stockholm in ein Reich der Ritter, wo sein Vater strahlend auf ihn wartet.
Lindgrens Geschichten stecken voll von solchen Fluchtfantasien. Dem kranken Krümel erscheint eine weiße Taube, die auch ihn in ein Märchenland holt. So geht es im Roman „Die Brüder Löwenherz“, eine Geschichte vom Sterben. Lindgrens Geschichten mögen eskapistisch sein, doch sie handeln dabei eben auch von den letzten Dingen. Die Art, wie Lindgren erzählt, macht Kindern Mut: Wer wollte nicht so eine starke Freundin wie die antiautorititäre Heldin Pippi? Aber mit Pippi tauschen, das wollen wohl die wenigsten, denn in ihrer Villa ist das Mädchen mit Äffchen und Pferd doch stets allein.
Astrid Lindgren kannte die Einsamkeit und die Sehnsucht der Kinder, und sie konnte daraus tröstliche Geschichten machen. Und weil die Urängste kleiner Menschen keinen Moden unterworfen sind, werden Lindgrens Romane die Autorin sich lange überleben.         Stefan Benz

von Tagebuchschreiber
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Friday, 27. january 2012 5 27 /01 /Jan. /2012 06:35

Vor 20 Jahren
27.01.92    Montag
St. Geburtstag. In Franz. Milchladen in 4. Turm umquartiert. Mittags mit St. und Gästen Schnitzeljagd gemacht. St. Paten und Tanja auch da. Mein Gott, ist Tanja groß geworden! Die ist ja größer als ich, obwohl sie erst 14 ist! Abends Bauch vollgefressen. Oje! Auf Kreisbildstelle gewesen und nach Anlage für Abschlußfeier erkundigt. Geht klar. Über's Wochenende wurden der CD-Player und der Videorekorder geklaut.

Vor 10 Jahren
27.01.02 Sonntag
Heute morgen doch etwas länger gepennt, obwohl ich mir vorgenommen hatte, zeitig aufzustehen. Nachdem dann allerdings R. Opa anrief, um mir zu sagen, daß sie über N. fahren (noch was abholen) und deshalb nicht bei mir vorbeikommen, habe ich mich dann auch nicht gerade um die Hausarbeit geschlagen und nur noch das Geschirr gespült. Da ich vergesslicher Esel allerdings ihren Korb hatte stehen lassen, kamen die beiden dann nach St´s Geburtstagsfeier doch noch auf einen Sprung zu mir. Den Rest des Tages bis nachts (mittlerweile ist es halb vier) mal wieder eine Partie AoE I gespielt. Wenn man bedenkt: mittlerweile ist dieses Spiel auch schon fast 5 Jahre alt. Wie die Zeit vergeht! Heute nacht hat es so stark gestürmt, daß (laut Opa) in Frankfurt im „Maintower“ irgendwo die Fenster rausgeflogen sind.

von Tagebuchschreiber
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Thursday, 26. january 2012 4 26 /01 /Jan. /2012 06:25

Vor 20 Jahren
26.01.92    Sonntag
2. Hälfte Prospekte ausgetragen. Temperatur wie gestern. „Wir Deutschen X“ nicht ganz aufgenommen. Lisa hat scheinbar zwischendurch ausgeschaltet. Muß es am Dienstag nochmal aufnehmen.

Vor 10 Jahren
26.01.02 Samstag
War gestern kaum mit dem Tagebuch fertig, als Tanja ankam. Ich habe sie allerdings wieder abgewimmelt. Heute wieder Schnitzkurs. Das Teil vom letzten Samstag beendet und mit dem „Kolumbusfalter“ angefangen - in Buche. Die ist ja bekanntlich um etliches härter als Linde - folglich habe ich heute ebenfalls um vier Uhr Feierabend gemacht. Meine rechte Hand hatte nämlich dermaßen Blasen geschlagen, daß ich das Stemmeisen kaum noch halten konnte. Auf dem Heimweg wegen des „Schneebruch“-Holzes umgesehen. Auf den Feldern liegen zwei Apfelbäume, sowie mehrere große Äste. Das Gartengewächs -Tanja meint, es sei Schmetterlingsflieder- war leider schon zusammengeschnitten (hätte ich doch nur gestern schon gefragt!), die Bruchstücke habe ich nach Erlaubnis aber trotzdem mitgenommen. Sieht sehr interessant aus. Heute schon mit meinem Papierkram aufgeräumt. Abends kam Tanja zum Einweihen meines Schachbrettes hoch. Da die Damepartien aber alle entweder zu ihren Ungunsten oder mit einem Patt endeten, haben wir dann noch etwas Rommé gespielt. Solange nur wir beide gespielt haben, war der Stand halbwegs ausgeglichen, aber dann kam Conny noch hinzu und ich habe mir folglich am Ende ein Zusammenzählen meiner Miesen erspart. Conny hatte heute nur eine hauchdünne Schlafanzughose an, durch die man deutlich ihren knackigen Allerwertesten und ihre Unterhose gesehen hat - lieber wäre es mir gewesen, man hätte die auch nicht gesehen! Aber was soll der Quatsch; sie läßt mich ja doch nicht an sich ran. Jasmin habe ich nur telefonisch zum Geburtstag gratuliert, bin aber nicht hingefahren. Aus Zeit-, aber offen gestanden auch aus Finanzgründen; der Tank ist nämlich schon wieder fast leer. Wenn ich heute abend etwas krakelig schreibe, dann deshalb, weil ich mir dummerweise ein Stück Rinde unter den Daumennagel gerammt habe. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat den „Gotteskrieger“ zum „Unwort des Jahres 2001“ gekürt.


„Gotteskrieger“ Unwort des Jahres 2001
Das Unwort des Jahres 2001 lautet „Gotteskrieger“. Das gab die unabhängige Jury aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten gestern in Frankfurt bekannt. „Kein Glaube an einen Gott gleich welcher Religion kann einen Krieg oder gar Terroranschläge rechtfertigen“, hieß es in der Begründung. Der Begriff „Gotteskrieger“ für Taliban- und Al-Kaida-Terroristen sei weder als Selbst-, noch als Fremdbezeichnung hinzunehmen, sagte der Jury-Sprecher, Germanistikprofessor Horst Dieter Schlosser. Sein Gebrauch lasse oft jede kritische Distanz zum pseudoreligiösen Anspruch vermissen. Es gehe um „Verbrechen, die den Namen Gottes für sich in Anspruch nehmen“.
Auf Platz zwei der gerügten Worte landete „Kreuzzug“, eine Umschreibung für die militärische Vergeltung der Terroranschläge von US-Präsident George Bush. Auf Rang drei setzte die Jury „Topterrorist“ und kritisierte damit eine „extrem verharmlosende Benennung“ von Osama bin Laden. Die Formulierungen wurden aus 1400 Zuschriften (727 Vorschläge) ausgewählt. Das Wort des Jahres wählt indes die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden aus. 2001 war das der „11. September“. Aus anderen Bereichen kritisierte die Jury den Begriff „therapeutisches Klonen“, den selbst seriöse Verfechter der Forschung an embryonalen Stammzellen für „irreführend“ hielten. Als sachlich falsch bemängelte die Jury den Begriff „Gewinnwarnung“, der von Fachleuten der Börse einstimmig zum „Börsenunwort des Jahres 2001“ gewählt worden sei.
Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Nadeem Elyas, begrüßte die Entscheidung: „Das Verhalten dieser als Gotteskrieger bezeichneten Leute ist mit dem Islam nicht zu vereinbaren, der Begriff ist falsch.“ Der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michael Friedman, sagte, die Entscheidung zeige „allen, die Kriege unter dem Deckmäntelchen der Religion legitimieren, dass dies nicht akzeptabel ist.“

von Tagebuchschreiber
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Wednesday, 25. january 2012 3 25 /01 /Jan. /2012 06:20

Vor 20 Jahren
25.01.92    Samstag
Erste Hälfte Prospekte ausgetragen. Wieder mal U. getroffen. Bin ihn aber schnell wieder losgeworden. Arschkälte. Meine linke Hand war trotz 1/4stündigem Aufwärmen immer schon nach ein paar Sek. wieder steif. Die rechte hat länger durchgehalten. „Die Caine war ihr Schicksal“ angefangen zu lesen.

Vor 10 Jahren
25.01.02 Freitag
Rückblickend bin ich irgendwie nicht mehr so ganz in der Lage, zusammenzusortieren, was ich heute eigentlich gearbeitet habe. Mal überlegen ... Also, da waren die Aluröhrchen, die ich geschnitten habe und der Schrank, den Tobias und ich zusammengebaut haben. Gegen halb 12 habe ich dann die Werkstatt saubergemacht und nach Feierabend noch ein paar Eibe-Dame-Steine ausgesägt. Irgendetwas anderes muß rein zeitmäßig noch gewesen sein, und zwar direkt die ersten 1½ Stunden nach meiner Ankunft heute früh, aber es fällt mir partout nicht mehr ein. Zuhause habe ich dann noch einen Satz Klötzchen geschliffen und mich für etwa 1½ Stunden langgemacht. Vor der Schule noch für´s Wochenende einkaufen gewesen. Diese Woche habe ich es mal geschafft, wirklich nur Geld für das absolut Nötigste auszugeben (wobei allerdings der absolut notwendige Sprit schon mehr Geld verschlungen hat als sonst eine verschwenderische Woche). Serkan hatte heute abend seine Vogelspinne dabei (gleich mit dem kompletten Terrarium) und Ursel die Raupe von ihrem afrikanischen Käfer. Bei letzterem ist mir jetzt klar, warum die Busch-Indianer nach einer Handvoll dieser Viecher satt sind! Was ein Riesenvieh! Serap hat heute ihren Abschied gegeben - sie verläßt uns mit Fachhochschulreife, trotz aller Versuche, sie weiter bei der Stange zu halten. Tanja hatte mir versprochen, daß sie heute mit mir meinen Schachtisch einweiht, ist aber bisher nicht aufgetaucht. Da es inzwischen nach 11 Uhr ist und ich morgen früh raus muß, hat sie, sollte sie jetzt noch aufkreuzen, eben leider Pech gehabt.

von Tagebuchschreiber
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Tuesday, 24. january 2012 2 24 /01 /Jan. /2012 06:21

Vor 20 Jahren
24.01.92    Freitag
Glas vom Fernseher weggebracht. Auf Bank gewesen und Geld geholt. Zum ersten Mal seit Jahren mal wieder Frau L. (meine Klassenlehrerin der 3. und 4. Klasse) getroffen. Sie ist auch schon pensioniert (ich glaube, seit letztem Jahr). Morgens geduscht.

Vor 10 Jahren
24.01.02 Donnerstag
Heute nacht endlich mal wieder geruhsam und, da ich heute früh einen Arzttermin hatte, auch etwas länger geschlafen. Pünktlich wegen meines angehenden Tinitus beim Ohrenarzt gewesen. Gefunden hat er erwartungsgemäß nichts - außer dem üblichen Dreck in meinen Ohren, den ich auf diese Weise auch mal wieder los wurde. Allerdings habe ich am Montag noch einen Termin - Untersuchung des Innenohres. Was mir persönlich auffiel war, daß auch nach der Entfernung der Pfropfen in den Ohren auf dem rechten ein Taubheitsgefühl blieb, als ob ich hinter einer Schalldämmwand stehen würde. Nach dem Arztbesuch nicht sofort nach A. gefahren, sondern erst Geld geholt (Herr Müller hat mich wegen der „Riesterrente“ angesprochen, aber ich brauche mein Geld momentan wahrlich für andere Dinge) und dann tanken gefahren. Auf der Spaka war ich auch, aber der erste Gedenk€uro war noch nicht da. Infos über die San Marino-Münzen hatten sie auch nicht. Mit Tanja auch kurz über eine eventuelle 10-Jahres-Feier gesprochen, aber wenn da überhaupt etwas laufen soll, wird es wohl von Diana ausgehen. Auf der Arbeit -Tobias kam wie vorgesehen erst um halb 2; ich war um kurz nach elf schon dort- zuerst die Tischplatte fertiggeschliffen, dann den Schubkasten in den Sekretär wieder eingepaßt und nach der Mittagspause dann das Ding mit dem Schwämmchen abgeschliffen, die Geländerfüllungen von gestern nachpoliert und in das Birketischgestell zwei Lauflöcher für die Führungsleisten der Verlängerungsplatte eingepaßt. Das dürfte es so ziemlich gewesen sein. In der Mittagspause und auch kurz vor Feierabend noch das alte Eibebrett von zuhause zugehobelt und angefangen, auch hieraus Dame-Steine auszusägen (einen Spielsatz voll -8 Stück- habe ich abends noch geschliffen und dann Tanja zum Einweihen des Schachbrettes eingeladen, aber die hatte heute abend keine Lust mehr). Auf dem Weg zur Schule für Tobias noch beim Heimwerkermarkt 2 Fläschchen Schellack geholt. Vier Stunden Mathe - wieder Wiederholung. Die Taktik, mich bei der ersten Aufgabe gleich freiwillig an die Tafel zu stellen, scheint was zu nützen - dadurch bleibt mir die wesentlich schwerere zweite erspart. Da hatte ich nämlich dann echte Probleme, überhaupt zu folgen. Selbst Heidi ist mathemäßig momentan a)mies drauf und b)ungenießbar.

von Tagebuchschreiber
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