Sunday, 3. june 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:09

Vor 20 Jahren
03.06.92    Mittwoch
Von 2.-4. Stunde Film von Rom gesehen. In Franz. gab's ganz schön Stunk. Herr Schneider war, zum ersten Mal übrigens, auf 180! Nachrichtenprobe wieder total daneben. Habe jetzt mit Chr. Posten getauscht. Bin aber sicher, daß er ihn nicht lange behält. Bildzettel für „Viva Italia“ kopiert und an Text weitergeschrieben. Bin jetzt mit Freitag fertig.

Vor 10 Jahren
03.06.02 Montag
Ich habe heute früh Thomas sofort meine Plattenbestellung auf den Tisch gelegt - mal sehen, ob´s etwas nützt! Angeblich wird am Donnerstag bestellt und dann voraussichtlich am Montag geliefert. Ansonsten heute die dritte Türschnitzerei -und damit vorerst mal alle anstehenden Schnitzereien- beendet und sogar schon komplett geschliffen. Leider mußte ich bereits feststellen, daß dieser Apfel ausgesprochen säuerlich auf jede Feuchtigkeit reagiert - schon die reine Luftfeuchtigkeit (und die war heute nicht grade sehr hoch) hat dazu geführt, daß sich dem Holz die Haare gestellt haben! Mist. Von meinen Erfahrungen mit meinem ersten Apfelstück kann ich das nicht behaupten. Sogar so zeitig fertig gewesen, daß ich die letzte Stunde noch Däumchen gedreht habe. Und das sogar, obwohl ich morgens meine Fahrtkostenabrechnung abgegeben hatte und auch auf dem Arbeitsamt war. Letzteres war jedoch umsonst, da der Schrieb, den Thomas uns gegeben hatte, wie befürchtet total wertlos war (komischerweise sind Ralf und Rotkäppchen damit aber „durchgekommen“). Nach der Arbeit im toom nach einer (Leder)Bürste und nach Hartstyroporplatten umgesehen (daß sie Silikon haben, davon gehe ich einfach mal aus). Je nachdem, wann die STAE-Platte kommt und ob ich am Wochenende die Intarsie beenden kann, werde ich nächste Woche -auch wenn´s eigentlich nicht erlaubt ist- bereits die Tischplatte furnieren. Damit ich die Nachbearbeitung (und das wird einiges sein!) so zeitig wie möglich beginnen kann. In der Abendschule nochmal zwei Stunden Mathe - ob´s was gebracht hat, steht in den Sternen. Ich tendiere eher dazu, „nein“ zu sagen. Zu „Demonstrationszwecken“ hat S. eine ähnliche Aufgabe an die Tafel geschrieben wie die, an der St. und ich uns gestern die Zähne ausgebissen hatten. Womit letztlich nur demonstriert war, daß die Demonstration in die Hose ging - denn sie sorgte nur für zusätzliche Verwirrung. Die vier Stunden Deutsch hätte ich eigentlich saußen lassen können, da es für die Arbeit nichts relevant Neues gab, aber da ich eine Weiterarbeit an der Intarsie auf nach der Matheklausur (also Donnerstag) verschoben habe, bin ich geblieben.

von Tagebuchschreiber
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Saturday, 2. june 2012 6 02 /06 /Juni /2012 12:19

Vor 20 Jahren
02.06.92    Dienstag
Anfang der Reli-Stunde die Kulissen hochgetragen. Ganzen Tag zu nix Lust gehabt. Dafür abends Bilder „sortiert“ und an Computer gewesen. Langsam geht's auf's Ende zu.
In 2 Wochen werden wir schon entlassen.

Vor 10 Jahren
02.06.02 Sonntag
Martin´s Konfirmation. Ziemlich lange Gottesdienst mit den kirchenüblichen Ritualen. Aber ich habe auch schon schlimmeres erlebt. Die Kollekte ging nach Beit Dschala. Ich habe nur 50c gespendet - zum Einen, weil ich morgens gar nicht mehr an die Kollekte gedacht und daher das ganze Kleingeld ins Sparschwein gesteckt hatte (die übliche Vorgehensweise am Ende jeder Woche) und zum Anderen, weil ich mir geschworen habe, nie Geld in eine Gegend zu stecken, in der sich die Leute die Schädel mutwillig einschlagen. Welchen Sinn hat es schließlich, Einrichtungen in palästinensischen Flüchtlingslagern zu unterstützen, wenn die israelische Armee beim nächsten Einmarsch sowieso wieder alles in Trümmer legt? Vor dem Abendmahl bin ich dann raus und habe die restliche Zeit bis zum Gottesdienstende noch etwas die Sonne genossen. Über den Rest des Tages gibt es nicht viel zu sagen: feiertagsüblich wieder vollgestopft bis kurz vors Platzen; zuerst in H. in der Wirtschaft, dann bei J.s zuhause. Eigentlich wollte ich zeitig weg, aber nachdem St. und ich noch etwas in Mathe reingeschaut hatten und ich feststellen mußte, daß es völlig sinnlos sein würde, alleine zuhause nochmal mein Glück zu versuchen, bin ich dann doch länger geblieben. Mit St. und Tanja, sowie zeitweilig Matthias und Holger (ja, Melanie und er sind wieder zusammen), etwas Skat gespielt. St. hat mir noch eine Internetzugangssoftware auf CD gebrannt, die ich abends auch gleich installiert habe. Aber leider bekam ich trotzdem keine Verbindung zustande. Damit Thomas morgen meine Plattenmaterialien bestellen kann (ich hoffe, er tut es auch!), abends noch hingesetzt und ausgerechnet, was ich brauche. Bei St. -dank einer Routenplaner-Software- auch die Kilometer von zuhause nach A. rausgekriegt, sodaß ich das morgen auch erledigen kann. St. will am Dienstag bei mir vorbeikommen, um den Versuch zu unternehmen, mir Mathe doch noch beizubiegen und auch mal nach meinen Computern zu schauen. Oja, St. - ich hoffe, du bringst viel Zeit mit! Hoffentlich kann ich heute nacht schlafen, so vollgefressen wie ich bin!

von Tagebuchschreiber
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Friday, 1. june 2012 5 01 /06 /Juni /2012 16:12

Vor 20 Jahren
01.06.92    Montag
In Sport geprobt. Für Nachrichtensendung seh' ich schwarz. In Deutsch Bilder angesehen. Trotzdem noch Gedichte. Bäh! Einkaufen gewesen. Wieder an Computer. Abends zum Kulissen holen zu Peter. War aber nicht mehr nötig.

Vor 10 Jahren
01.06.02 Samstag
Da Tobias nicht zuhause ist an diesem Wochenende, konnte ich heute wieder den gesamten Tag an die Intarsienarbeit hängen. Ich wünschte trotzdem, ich käme schneller voran. Da ich mittags wieder wie erschlagen war, habe ich mich für zwei Stunden hingelegt. Aus dem Kinobesuch mit Verena wurde nichts; ich habe sie zwar zwischen halb 6 und halb 8 mehrmals angerufen, aber es ging niemand ans Telefon. Nachdem ich wegen morgen in U. angerufen und dabei erfahren hatte, daß Mathilde gestern gestorben ist, habe ich auch endlich mal wieder in C. angerufen und mich nach dem dortigen Befinden erkundigt. Tanja ist wieder arbeitslos - und daß Thomas trotz der Nachwirkungen seiner schweren Operation schon wieder als „arbeitsfähig“ gilt, halte ich für geradezu unverantwortlich. Aber er hat ja sowieso momentan keinen Job. Den Gedanken, dieses Jahr wieder zu ihnen zu fahren, kann ich abhaken - nicht nur, weil R. Oma demnächst rüber fährt und sie danach bestimmt erstmal wieder Erholung brauchen. Sie fahren ohnehin genau dann in Urlaub, wenn ich mit meinem Gesellenstück zuende bin. Auch heute wieder versucht, mir ein bißchen Mathe einzutrichtern, aber ich hätte genausogut ein leeres Blatt Papier anstarren können - der Effekt wäre der gleiche dewesen. Mein Hirn nimmt absolut nichts auf! Verdammt! Dabei muß ich, wenn ich schon ganz bestimmt nicht ins Mathe-Abi gehe, zumindest dieses und das folgende Semester mit einbringen - und ich habe partout keine Lust, mir meinen Schnitt von Mathe ruinieren zu lassen! Aber wenn nichts reingeht in den Schädel, dann geht nichts rein; dagegen ist leider nichts zu machen und wenn es mich noch so sehr ärgert. Ich hatte mich schon ins Bett zurückgezogen und noch ein bißchen Battlegrounds gespielt, als Conny nochmal zum Romméspielen hochkam. Heute ging ich mal wieder mit Pauken und Trompeten unter; von 8 Spielen kein einziges gewonnen. Dinge gibt´s, die gibt´s gar nicht: durch die Furnierschnippelei habe ich einen Muskelkater an einer Stelle, von der ich nie gedacht hätte, daß man da einen bekommen kann - im rechten Zeigefinger!

von Tagebuchschreiber
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Thursday, 31. may 2012 4 31 /05 /Mai /2012 18:50

Vor 20 Jahren
31.05.92    Sonntag
2. und 3. Viertel ausgetragen. Mittags Tanzauftritt in L. (Altenheim), gewissermaßen als Generalprobe. Davor geduscht.

Vor 10 Jahren
31.05.02 Freitag
Manches Mal kriegt man wirklich den Eindruck, daß die Welt nur aus Verrückten besteht! Als Suleiman nach dem Feierabend vom Gelände gefahren ist, ist ihm in der Engstelle einer entgegengekommen. Aber anstatt daß einer von beiden ein paar Meter zurückgesetzt und den anderen vorbeigelassen hätte, haben sich beide auf der Straße aufgebaut wie zwei Sumoringer und wären fast aufeinander losgegangen. Sowas von einem kindischen Verhalten! Und mittags bekam ich dann mal wieder ein Beispiel moderner Erziehung hier im Haus präsentiert: die Krich hat wieder mit ihren Kindern rumgebrüllt, daß man es bis ans Ende des Ortes gehört haben muß. Wenn das ´n „Ausrutscher“ gewesen wäre, könnte ich das ja noch nachvollziehen -Kinder können manchmal nerven-, aber bei denen ist das normaler Umgangston. Kein Wunder, daß die Gören verhaltensgestört sind! Mit der Schnitzerei heute soweit vorangekommen, daß ich am Montag eventuell fertig werden könnte. Meine Beschläge sind dagegen noch nicht da; ich hab´s befürchtet! Verlaß´ dich auf andere und du bist verlassen! Ich sehe es kommen, daß ich dem Zeug noch auf die letzten drei Tage hinterherrennen muß. Dabei habe ich Thomas die Bestelliste nun wirklich früh genug auf den Tisch gelegt! Nach der Arbeit für´s Wochenende einkaufen gewesen. Auch bei Verena gewesen und dort für Martin´s Konfirmation einen Geschenkgutschein ausstellen lassen. Das sieht anders aus als wenn ich einfach nur 20€ in einen Briefumschlag stecken täte und Verena habe ich damit auch noch was gebracht. Wie üblich noch etwas mit ihr gequatscht; auch ihre Mutter war nach ihrem Krankenhausaufenthalt wieder anwesend. Zu meiner Bemerkung, ich würde ihr wohl doch nur auf die Nerven fallen, meinte sie, das, was ich erzählen würde, „wäre ja wenigstens noch interessant“. Ich habe sie nochmal an morgen erinnert, aber sie weiß noch nicht, wann sie aus K. zurück sein wird. Zuhause einen Teil des Mittags verpennt und an der Intarsie nicht mehr allzuviel gemacht, sodaß ich diesbezüglich den Tag als verloren werten kann/muß. Abends dann zumindest noch etwas in die Matheunterlagen reingeschaut, aber irgendwie hatte ich heute den totalen Blackout. Es ging absolut nichts in meinen Schädel rein!

von Tagebuchschreiber
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Wednesday, 30. may 2012 3 30 /05 /Mai /2012 18:44

Vor 20 Jahren
30.05.92    Samstag
Filme fertig überspielt. An Computer weitergeschrieben. 1. Viertel Prospekte ausgetragen. Bei K.s zum Grillen.

Vor 10 Jahren
30.05.02 Donnerstag
Auch heute wieder fast den ganzen Tag -mit Ausnahme eines kleinen Spazierganges um die Mittagszeit und einer einstündigen „Siesta“- an der Intarsienarbeit weitergemacht. Die Tiger sind jetzt soweit beendet - glücklicherweise; ich hatte allmählich die Schnauze voll von dem ganze Kleingefuzzel. Allerdings fallen die ersten Brocken schon wieder raus aus dem ganzen Ding. Ich werde vor dem Auffurnieren auf jeden Fall nochmal alles nachkontrollieren müssen. Die Aufräumarbeiten auf „Ground Zero“ sind heute offiziell beendet worden.

von Tagebuchschreiber
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